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News Diskussion

Die Schweiz wurde in den vergangenen Tagen von der EU wiederholt kritisiert. Europarechtsspezialistin Astrid Epiney sagt, weshalb die Schweiz Gefahr läuft, zum EU-Mitglied ohne Stimmrecht zu werden.
Beitrag im Tagesanzeiger vom 22.02.2011

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Authors: lukas, anthon
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Created: 27.Dec 2010
Last edited: 19.Feb 2012
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  • 27.Dec 2010
    19.Feb 2012
  • Für die Schweiz sind...
    Für die Schweiz sind...
    lukas,
    27.12.2010
    http://www.tagesanzeiger...
    Wie ordnen Sie diese Grossoffensive gegenüber der Schweiz ein?
    
In der EU dürfte es eine wachsende Ungeduld über die Komplexität der sogenannten Bilateralen Beziehungen Schweiz-EU geben, die sich im Falle des Abschlusses der sich in Vorbereitung befindenden Abkommen, unter anderem in den Bereichen Agrar, Lebensmittel, Emissionshandel, Chemikalienrecht oder Elektrizität, noch vergrössern wird. Mit diesen Abkommen würde die Schweiz in wesentliche Bestandteile des EU-Rechts, insbesondere soweit der Binnenmarkt betroffen ist, eingebunden sein; insofern ähnlich wie ein EWR-Mitglied. Falls die neuen Abkommen überhaupt abgeschlossen werden.
    -
    Weshalb sollten die Abkommen nicht abgeschlossen werden?
    
Die EU ist möglicherweise hierzu nicht bereit, solange die institutionellen Probleme zwischen der Schweiz und der EU nicht gelöst sind. Die EU wird wohl auf einem faktischen Automatismus bei der Übernahme von neuem EU-Recht bestehen.
    -
    Die Schweiz beharrt aber darauf, dass ein Automatismus nicht infrage komme.
    
Das ist die offizielle Haltung des Bundesrats, deshalb wird sie von den Behörden so kommuniziert. Die Haltung spiegelt auch die derzeitige politische Einschätzung wider, denn für die Schweiz sind die Aussichten im Falle einer allgemeinen automatischen Anpassung aller Abkommen an die Weiterentwicklung des EU-Rechts nicht sehr attraktiv. Denn dann wäre sie – gerade auch im Falle des Abschlusses der erwähnten neuen Abkommen – eine Art faktisches EU-Mitglied ohne Stimmrecht.
    -
    Und wenn die Schweiz auf ihrem Standpunkt beharrt und so weiterfahren will wie bisher?
    
Es ist möglich, diese Position durchzuhalten. Die geplanten Abkommen würden dann wahrscheinlich nicht zustande kommen, was kurzfristig nicht so gravierend wäre. Die Chance ist aber gross, dass die Schweiz an weiteren Abkommen mit der EU interessiert wäre, umgekehrt natürlich auch. Aber die Schweiz ist als kleiner Partner eher abhängig von der EU. Es ist blauäugig, darauf zu beharren, die Schweiz sei souverän in dem Sinn, dass sie ungeachtet ihres Umfelds agieren könne, wie sie wolle. Vielmehr ist sie jedenfalls in gewissen Fragen faktisch gezwungen, auf die Wünsche ihrer Partner, insbesondere der EU, einzugehen. Man mag sich insoweit noch an das Bankgeheimnis erinnern, das zunächst nicht verhandelbar war, kurze Zeit später aber dann doch angepasst wurde. Jedenfalls hat die Schweiz hervorragend qualifizierte Unterhändler. Sie sollten der EU am besten aktiv Vorschläge für die künftige Zusammenarbeit beziehungsweise die institutionelle Ausgestaltung der Bilateralen Abkommen unterbreiten. Auf diese Weise müsste sich die Schweiz weniger diktieren lassen.
    -
    60 Prozent des neuen EU-Rechts wird schon heute automatisch übernommen. Weshalb dann dieser Aufruhr?
    
Die Zahl 60 Prozent ist wahrscheinlich eher zu klein geschätzt. Jedenfalls übernimmt die Schweiz schon heute einen sehr grossen Teil des EU-Rechts, entweder weil sie durch die Bilateralen Abkommen hierzu verpflichtet ist oder aber weil sie dies autonom im eigenen Interesse, insbesondere zur Aufrechterhaltung der Konkurrenzfähigkeit ihrer Wirtschaft, tut.
    -
    Dann stimmt der Vorwurf mancher Schweizer Politiker, es gehe bei den jüngsten Forderungen vor allem um Geld?
    
Das glaube ich nicht. Das Geld ist höchstens ein Faktor unter vielen. Die Schweiz sollte sich hier auch nicht überschätzen, als zahlendes Mitglied wäre ihr Beitrag zum EU-Budget im Promillebereich., Nein, ich glaube dass die Komplexität der bilateralen Beziehungen das zentrale Problem darstellt.
    lukas  Erich Lützenberger  28.12.2010  1
    lukas  Rolf Meier  27.12.2010  7
    lukas  Willi Aerne  28.12.2010  0
    lukas  Tabea Steiner  28.12.2010  1
    lukas  A.D Meier  28.12.2010  2
    lukas  Robert L.Wehrli  28.12.2010  0
    lukas  Jürg Heldner  28.12.2010  0
    lukas  Andreas Spring  27.12.2010  0
    lukas  Hans Maag  27.12.2010  1
    lukas  Andreas Stofer  28.12.2010  0
    lukas  Marc Bourgeois  28.12.2010  0
    lukas  Marc Fessler  28.12.2010  1
    lukas  Fredi von Ballmoss  28.12.2010  0
    lukas  Jean Phillip Ducreey  28.12.2010  3
    lukas  Marcel Wismer  28.12.2010  2
    lukas  Kurt Koller  28.12.2010  1
    lukas  Bruno Denger  28.12.2010  5
    lukas  Andre Furrer  28.12.2010  1
    lukas  Lisa Zbinden  28.12.2010  4
  • Hans Maag
    Hans Maag
    lukas,
    27.12.2010
    15:57
    Wieder so eine unklare Aussage: "Als zahlendes Mitglied wäre ihr Beitrag (der Schweiz) zum EU-Budget im Promillebereich". Warum müssten wir denn bei einem Beitritt die MWST verdoppeln.
    lukas  Daniel Beckert  28.12.2010  0
  • Rolf Meier
    Rolf Meier
    lukas,
    27.12.2010
    21.12.2010, 15:57 Uhr
    Springt die EU auch mit Japan so um ? Warum nicht ?
    lukas  Andreas Muesel  28.12.2010  0
    lukas  Claudia Bühler  28.12.2010  0
    lukas  Marcel Zürcher  28.12.2010  0
    lukas  Marcel Zürcher  28.12.2010  0
    lukas  Walter Müller  28.12.2010  0
    lukas  Daniel Beckert   28.12.2010  0
    lukas  Manfred Grieshaber  28.12.2010  0
  • Andreas Spring
    Andreas Spring
    lukas,
    27.12.2010
    21.12.2010 16:59
    Irgendwie sind plötzlich nur noch Experten überall zu finden. Jeder wird heute in den Medien als Experte hinzugezogen um irgendwelchen Thesen einen gewissen Wahrheitsgehalt einzuhauchen. Die Schweiz als Zahler im Promillebereich? Wohl kaum! Nebst D, Lux und NL wären wir die grössten Gönner eines maroden und hoffnungslos verschuldeten Zirkuses genannt EU! Im Nu wäre die Schweiz eine Nullnummer.
  • Jürg Heldner
    Jürg Heldner
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 16:07
    Die EU wird nicht müde zu betonen, wie unwichtig die Schweiz für sie sei. Lustig, dass es uns viel besser geht als jedem anderen EU-Land. Ich für meinen Teil bin lieber unwichtig und wohlhabend, als pseudo-global und pleite.
  • Tabea Steiner
    Tabea Steiner
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 15:51
    Die Schweiz (Basisdemokratie von unten, jeder Mitbürger hat eine ) passt nicht zur Eu (beamtenapparat von oben, nur elitäre Berufspolitiker haben eine Stimme, das Volk hat keine Mitbestimmung). Hier kann es gar keinen Kompromiss geben. Ich will frei vor EU sein! Keine fremden Richter. Stehen wir als Volk endlich auf gegen diese EU-Zwängerei.
    lukas  Andreas Muesel  28.12.2010  0
  • A.D Meier
    A.D Meier
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 15:51
    Frau Epiney spricht Klartext! Die Réduit und Inselträumereien in der nationakonservativen Ecke sind nur noch lächerlich! Unser Land ist bereits heute faktisch EU-Mitglied, allerding ohne Stimm- und Wahlrecht! Wie lange wir da noch mit Bilateralen Verträgen durchkommen, das ist die grosse Frage! Selbst Spezialisten blicken da nicht mehr durch! Das Ende der Fahnenstange kommt immer näher!
    lukas  Hansjuerg Meister  28.12.2010  0
    lukas  Willi Ammann  28.12.2010  0
  • Andreas Stofer
    Andreas Stofer
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.10.2010, 16:16
    Der Beitrag von Dänemark beträgt 2 Prozent, der von Schweden 3 Prozent. Da wird die Schweiz ja kaum mit einem "Beitrag zum EU-Budget im Promillebereich" davonkommen. Da ein grosser Teil davon in die Landwirtschaft verteilt wird könnte man an anderer Stelle wieder etwas einsparen. Und wer denkt die EU sei überreglementiert sollte sich nochmal das Bundesrat Merz Bündnerfleisch-Video angucken.
  • Jean Phillip Ducreey
    Jean Phillip Ducreey
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.210, 16:53
    Die linke Schweizer Presse hat zunehmend Mühe anzuerkennen, dass die Schweiz eben durch ihren Alleingang besser dasteht als der Rest der EU. Schlechte Verlierer eben. Auch 1940 war die Schweizb eine Insel in Europa. Und obwohl es auch damals genug Deutschlandfreunde gab, sorgten angebliche "Ewiggestrige" dafür, dass die Schweiz vom Krieg verschont blieb.... Die Autorin sollte darüber nachdenken.
    lukas  Hans-Rudolf Schneider  28.12.2010  0
    lukas  Urs Holzapfel  28.12.2010  0
    lukas  Heinrich Baur  28.12.2010  3
  • Robert L.Wehrli
    Robert L.Wehrli
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 16:12
    Die Schweiz übernimmt 60% des EU-Rechts? Das ist mir ja ganz neu. Der ehemalige deutsche Bundespräsident sagte dies über sein Land BRD. Aber die Schweiz ist nicht Mitglied der EU und trotzdem sollen wir ebenso wie Deutschland 60% des EU-Rechts übernehmen? Wers glaubt! Eine Studie (einige Monate her) bezifferte den Wert auf 15% vollkommene Übernahme und weitere 15% teilweise Übernahme.
  • Marcel Wismer
    Marcel Wismer
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 16:12
    SoSo die böse EU . Mein Vorschlag geben wir Ihnen doch die mind. 1000 Millarden Geldern zurück die wir der EU gestohlen haben,mit Schwarzkonten haben wir uns bereichert,erst wenn wir das schmutzige gestohlene Geld den rechtmässigen Ländern zurückgeben sind wir frei und brauchen dann auch keine Kompromisse mehr einzugehen. Die EU fordert nur das ein was Ihr rechmässig gehört.
    lukas  Franz Ferdinand  28.12.2010  0
    lukas  Maja Nef  28.12.2010  0
  • Kurt Koller
    Kurt Koller
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 15:48
    Warten wir doch ab. Zuerst wird der Euro abgeschafft und dann löst sich die Europäische Union auf. Die Zeit läuft doch für die Schweiz.
    lukas  Karin Vogl  28.12.2010  0
  • Marc Bourgeois
    Marc Bourgeois
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 17:15
    Wenn man bedenkt, wieviel BIP auf einen Schweizer im Vergleich zur EU fallen, so dürfte klar sein, dass unser Beitrag zum EU-Budget mit Sicherheit nicht im Promillebereich liegt. Die Aussage trieft von Ideologie und/oder Ignoranz. Der CH-Beitrag an den IWF-Rettungsschirm (3%, obwohl hier USA, China, Indien, Russland usw. mitzahlen) und dessen Begründung (relativer Wohlstand) spricht Bände.
  • Bruno Denger
    Bruno Denger
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 17:33
    Dank an Christoph Blocher und die ganzen SVP. Mit dem EWR-NEIN haben Sie uns diese auswegslose, Bilaterale-Miliarden-Suppe gekocht. Die EWR-Mitglieder kennen diese Sorgen nicht.
    lukas  Jo Huber  28.12.2010  1
    lukas  Andreas Ungricht  28.12.2010  0
    lukas  H.Gschwind  28.12.2010  0
    lukas  Mario Risch  28.12.2010  0
    lukas  Ben Erb  28.12.2010  0
  • Willi Aerne
    Willi Aerne
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 17:53
    "Jedenfalls hat die Schweiz hervorragend qualifizierte Unterhändler." Das ist natürlich wünschbar. Aber nach meiner Vorstellung sind das nicht die, die für sachlich unabhängige Verträge "Guillotineklauseln" akzeptieren, mit denen die Schweiz erpresst werden kann (siehe Erweiterung der Personenfreizügigkeit!).
  • Marc Fessler
    Marc Fessler
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 17:41
    Vielleicht hat die Dame eine Ahnung von EU Recht, aber ganz sicher nicht von Zahlen. Ihrer Aussage gemäss wäre unser Beitrag im Promillebereich. Das ist schlichtwegs akademischer Blödsinn. Mit Ausnahme der nordwestlichen Mitglieder sind alles EU-Empfänger. Und WIR wären ein grosser Nettozahler möglicherweise sogar im 2stelligen Prozentbereich.
    lukas  Heinz Gfeller  28.12.2010  0
  • Andre Furrer
    Andre Furrer
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 17:
    Endlich einmal eine sachliche Ansicht der Dinge zwischen EU und der Schweiz. Das kleinkarierte Geschwätz der meisten Kommentar Schreiber ist lächerlich und zeugt von wenig bis gar keinem Realität Bewusstsein. Es stimmt mich sehr nachdenklich wenn man zu dem noch annehmen muss das dies mündige Stimmbürger sein sollten. Vielen Dank an Astrid Epiney für den objektiven und fachlichen Bericht.
    lukas  Marc Rohr  28.12.2010  0
  • Lisa Zbinden
    Lisa Zbinden
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 18:
    Die Schweiz muss Selbstbewusster auftretten,dann hören diese Erpresugsversuche auf! Wir exportieren mehr in die Eu als wir importieren,das heisst die EU ist auf uns agewiesen nicht umgekehrt. EU Beitrittsgesuch unverzüglich zurückziehen! Der nationalrat hat 12,5 Milliarden die vor Ende jahr bewilligt werden sollten gestoppt,dazu 2011 noch ca 18 M. also ca 30 Milliarden Franken.
    lukas  Erik Wille  28.12.2010  2
    lukas  Alex Bonesch  28.12.2010  0
    lukas  Andreas Marti  28.12.2010  0
    lukas  Daniel Dummermuth  28.12.2010  0
  • Erich Lützenberger
    Erich Lützenberger
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 17:53
    Ich erwähne ein Beispiel: Euronorm! Kennt jemand eine Schweizer Maschinenfabrik, die Maschinen in den EU-Raum exportiert, die nicht der Euronorm entsprechen? Haben zu diesen Normen unsere Schweizer Ingenieure etwas zu sagen? Wenn nein: ist das im Sinne des Landes, der Technik und des Fortschritts? Da ich nicht Ingenieur bin, wäre ich froh um eine unpolitische, unpolemische Antwort! Ich habe keine.
    lukas  Walter Müller  28.12.2010  0
  • Fredi von Ballmoss
    Fredi von Ballmoss
    lukas,
    28.12.2010
    / 22.12.2010, 07:56
    Astrid Epiney, Leiterin des Institut für Europarecht der Universität Fribourg sagt die Beiträge der Schweiz währen im Promillebereich. Super dann währen also 18 Milliarden CHF x ca. 2 Promille 3.6 Billionen CHFgeteilt durch den Schwindsuchteuro ca.2.9 Milliarden € total. Wo bleibt das viele Geld ? Oder ist es Möglich das die EU Politiker halt doch nicht so gut rechnen können.........
  • Daniel Beckert
    Daniel Beckert
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 16:46
    Bei der MWST-Harmonisierung geht es ausschliesslich darum, Marktverzerrungen zu vermeiden - die Mehreinnahmen würden im Land bleiben
  • Andreas Muesel
    Andreas Muesel
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 16:10
    Japan??? Hab ich da im Artikel was überlesen? Wie kommen sie denn auf Japan?
  • Claudia Bühler
    Claudia Bühler
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 16:11
    Weil sich Japan in Asien befindet und sich die EU ausgeschrieben "Europäische Union" nennt?
  • Marcel Zürcher
    Marcel Zürcher
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 16:19
    130 Mio gegen 8 Mio und die 3. grösste Industrienation, reicht das als Antwort? Zumal Japan kaum als Trittbrettfahrer zu verstehen ist. Die Schweiz aber schon. 60% der Wirtschaft hängt am EU Tropf, Tendenz steigend. Wirtschaftlich gesehen, braucht die EU die Schweiz nicht, finanziell aber schon. Jeder trägt das zur Allgemeinheit bei, was er kann.Ausser dem SChweizer Egoisten natürlich
  • Marcel Zürcher
    Marcel Zürcher
    lukas,
    28.12.2010
  • Walter Müller
    Walter Müller
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 16:30
    Wieso die EU mit Japan nicht so umspringt? Weil sich Japan (genauso wie China und Russland) nicht einreden lässt, es wäre unbedeutend für die EU. Wohlgemerkt: die Schweiz ist vom gegenseitigen Handel her für die EUwichtiger als Japan, China und Russland!! Hören wir endlich mal auf uns einreden zu lassen, wir stünden gegen die EU sowieso auf verlorenem Posten!
  • Daniel Beckert
    Daniel Beckert
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 16:46
    Ganz einfach: Japan verlangt nicht, Teil des Binnenmarktes zu sein (dieser geht viel weiter als z.B. Freihandelsabkommen). Vorteile eines Clubs können meist nur Mitglieder nutzen, Schnuppermitgliedschaften & Werbeaktionen laufen irgendwann aus.
  • Manfred Grieshaber
    Manfred Grieshaber
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 16:59
    Sicher geht die EU mit Japan genauso um, ebenso mit den USA. Denken Sie and die Abfuhr von Frau Merkel an Obama als der sich über den starken Export aus DE beklagte. Hier findet ein Verdrängungswettbewerb statt, DE und FR mit schwachem EURO machen sich in Asien breit. Die Bilateralen immer neu zu verhandeln ist der EU zu umständlich weil für die EU von kleiner Bedeutung
  • Andreas Muesel
    Andreas Muesel
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 16:10
    Was meinen Sie wie beeindruckt 500 Mio. Europäer sind, wenn wir mit 7,8 Mio. Einwohnern aufstehen? Richtig: Gar nicht!
  • Willi Ammann
    Willi Ammann
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 16:13
    ...was glauben Sie,wieviele Stimmen hätte die Schweiz in der EU, etwa 29 wie Deutschland oder 27 wie Spanien? Vermutlich nicht mal die Hälfte von Beiden und das nennen Sie Stimmrecht.Da wollen Sie ernsthaft behaupten dass wir im EU-Parlament überhaupt wahrgenommen würden. Aber Grossmachtträume sind sind selbstverständlich weiterhin erlaubt.
  • Hansjuerg Meister
    Hansjuerg Meister
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 16:32
    Sich einschüchtern lassen und damit die Qualitäten und Errungenschaften der Schweiz aufzugeben, wird für uns nur in einem negativen Ergebniss enden. Handel und Geschäfte finden dort statt, wo die Nachfrage herrscht. Dazu braucht es keine Übernahme des EU Rechts. Denken Sie andere Länder die nicht in der EU sind haben weniger Geschäfte nur weil diese nicht in der EU dabeis sind?
  • Hans-Rudolf Schneider
    Hans-Rudolf Schneider
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 16:19
    So ein primitiver Vergleich (1940, zweiter Weltkrieg) habe ich selten gesehen. Noch steht die CH im Vergleich besser da als gewisse EU Länder. In Zukunft wird es sich verändern, die CH gelangt wegen den Ewiggestrigen immer mehr ins Abseits gedrängt werden. Die SVP führt die CH an den Abgrung und jeder ist erstaunt.....
  • Heinrich Baur
    Heinrich Baur
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 16:12
    Immer wieder dasselbe Stammtischmärchen, dass der Rest der EU schlechter dastehen soll. Was ist mit der bessere Armutsstatistik der Skandinavier, mehr Wohlstand der Luxemburger, weniger Schulden auch der Baltischen Republiken! Jeder so gut er kann, auch in der EU!
    lukas  Alexander Buxtorf  28.12.2010  0
    lukas  Ernst Bucher  28.12.2010  1
    lukas  Lidija Jametti  28.12.2010  0
  • Urs Holzapfel
    Urs Holzapfel
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 20:54
    Ich glaube eher,dass die CH deshalb vor einem deutschen Angriff im WK II verschont blieb,weil sie aufgrund ihrer Kleinheit als Drehscheibe für Geld,Material und Menschen interessanter war denn als Beuteland.Die damals Mächtigen in Berlin waren sich wohl doch nicht so sicher,ob das zerstörische und todbringende Abenteuer namens Krieg siegreich für die Nazis ausgehen würde.
  • Franz Ferdinand
    Franz Ferdinand
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 16:40
    Die Millionen Milliarden von nicht deklarierten Geldern gehören Privatpersonen, nicht irgendwelchen gesichtslosen Staaten. Dass Steuer hinterzogen wird/wurde wurde wohl begünstigt, ist aber sicher durch die Schweiz verursacht. Ab und an flossen sogar grosse Vermögen in zerstörte Länder zurück, welche es ohne die Schweiz gar nicht mehr gäbe. Nachdenken bitte.
  • Maja Nef
    Maja Nef
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 16:50
    Unterlassen sie bitte mich da hineinzuziehen ich habe mich nicht bereichert. Was kann ich dafür wenn in diesen Ländern so viele Steuerhinterzieher leben. Das ist keine Kollektivschuld, so einfach mache ich es den Banken und Steuerhinterzieher nicht.
  • Karin Vogl
    Karin Vogl
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 16:59
    Es wird weder der Euro noch die EU jemals aufgelöst werden, das können sich die beteiligten Länder gar nicht mehr leisten (Stichwort Rettungsschirm für zu tief verschuldete Mitgliedsstaaten)! Aber zugunsten der EU-Brüssel-Köpfe die direkte Demokratie aufgeben? Ganz bestimmt nicht, ich hoffe, dass unsere Politiker mal für's Volk arbeiten und nicht immer dagegen!
  • Jo Huber
    Jo Huber
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 17:53
    Richtig! Dank an Christoph Blocher, er hat uns vor dieser unsäglichen Union bewahrt. Waren sie auch bei den Leuten die uns den wirtschaftlichen Absturz nach em EWR-Nein voraussagten? es geht uns viel besser als allen EU-Mitgliedern. Die Erpressungen aus Brüssel sind nicht zu akzeptieren.
    lukas  Stefan Burri  28.12.2010  2
  • Andreas Ungricht
    Andreas Ungricht
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 17:58
    Der EWR ist ein unwürdiger Vertrag. Viele sagen diesem sogar Kolonialvertrag. Warum: Wir müssten alle Gesetze ohne Mitsprache übernehmen. Der EWR Vertrag dient lediglich als Trainingslager für den EU-Beitritt. Ich kennen wirklich niemand, der nur den EWR möchte. Alle EWR - Befürworten möchten eigentlich zur EU und sehen den EWR als ersten Schritt. Wahrscheinlich auch Sie.
  • H.Gschwind
    H.Gschwind
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 17:8
    Herr Denger bringt es auf den Punkt! In diese Misere hat uns die SVP mit Ihrem grossen Zampano und dem EWR-Nein reingeritten. Seht die EWR Länder an: habe diese unsere Probleme?? Wann endlich dämmert es dem letzten SVPler, dass da ein Eigentor geschossen wurde, nur im eine Person zu profilieren.
  • Mario Risch
    Mario Risch
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 18:21
    Nennen wir mal Deutschland, Oesterreich, Schweden, Holland, Finnland, Dänemark, Luxemburg: Diesen Staaten geht es glänzend, obwohl sie in der EU sind. Und was den grandiosen Sieg Blochers bei der Ablehnung des EWR betrifft: Was im EWR-Vertrag stand, mussten unsere Bundesräte nachher in jahrelanger Arbeit praktisch alles mühsam mit der EU aushandeln. Wenn man das nicht einen Pyrrhus-Sieg nennt!
  • Ben Erb
    Ben Erb
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 18:46
    Schade hat uns die SVP mit Ihrere Kampagne gegen den EWR-Beitritt im 1992 einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dieser Beitritt hätte für die CH vieles vereinfacht. Durch den ewigen Druck ( grenzt an Diktatorische Machenschaften) der EU, hat sie bei mir zurecht viele Sympathien verspielt. Darum bilaterale aufkünden und nach anderen starken Handelspartner ausschau halten Bsp. CHN,BRA,Ind,Jap,NOR
  • Heinz Gfeller
    Heinz Gfeller
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 18:14
    Frau Prof. Epiney ist in diesen Fragen eine der grössten Kapazitäten in der Schweiz. Ihre Aussage, dass die Frau vielleicht eine Ahnung von EU-Recht hat, ist daher deplatziert. Und wenn Sie schon Unsinn über Zahlen schreiben wollen, wieso behaupten Sie denn nicht, dass der Beitrag der Schweiz wahrscheinlich sogar im dreistelligen Bereich liegen würde?
  • Marc Rohr
    Marc Rohr
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 18:16
    und alle die ein wenig Europa-Realitaet brauchen: Bitte schauen sie sich den EUR/CHF Kursverlauf an: Panik! Es sind nich nur Spekulanten die verkaufen, auch viele europaeische Sparer fuerchten um ihr Geld. Seit Tagen sehen wir wieder zufluesse in Schweizer Franken, Norwegen Kronen und Australische $? Wieso? Sicher nicht weil es in der EU so super laeuft, wie sie es gerne behaupten.
  • Erik Wille
    Erik Wille
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 18:36
    Sie überschätzen Ihre Marktmacht mal wieder maßlos. Die Schweiz bietet der EU einen Markt von 7 Millionen überdurchschnittlich wohlhabenden Personen. Die EU bietet dagegen den EU- (und den Schweizer) Unternehmen einen Markt mit einer halben Milliarde relativ wohlhabenden Menschen, von denen vermutlich 100 Millionen auf dem Niveau der Schweiz leben.
    lukas  Wolfgang Erschwil  28.12.2010  0
    lukas  Dieter Wundrig  28.12.2010  0
  • Alex Bonesch
    Alex Bonesch
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 18:37
    welche Logik ist dass denn? sie sagen: ... wir exportieren mehr als wir aus der EU importieren.. deshalb sind wir wichtiger für die EU als umgekehrt! Bitte belegen sie dringend einen Kurs in Betriebs-/Volkswirtschaft. In der EU leben 500 Mio. Konsumenten und in der Schweiz 7.5 Mio.// Alles was es aus der Schweiz gibt, kann die EU morgen woanders importieren inkl. Urlaub in EU
  • Andreas Marti
    Andreas Marti
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 18:40
    Frau Zbinden, die Schweiz exportiert z.B. 21.2% ihre Exporte nach Deutschland und Deutschland nur ca. 3.3% in die Schweiz. Wie auch immer sie rechnen, die Schweiz braucht die EU mehr als umgekehrt. Viele Schweizer Firmen brauchen die Exporte in die EU um zu ueberleben.
  • Daniel Dummermuth
    Daniel Dummermuth
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 19:07
    "Wir exportieren mehr in die EU als wir importieren". Ihre Aussage stimmt nicht. Exporte in die EU Jan - Nov 2010: 104'758 Mio. (= 59 % der Gesamtexporte), Importe aus der EU: Jan - Nov 2010 125'907 Mio. (= 79 % der Gesamtimporte). Somit ist und bleibt die EU der wichtigste Handelspartner der Schweiz. Quelle: Eidg. Zollverwaltung, Pressemitteilung vom 21.12.2010.
  • Walter Müller
    Walter Müller
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 01:21
    Das mit der Euronorm ist doch Quatsch. Vorher wars einfach die DIN (dt. Industrienorm, falls nicht bekannt; im Wesentl. werden für die Euronormen wohl sowieso die DIN übernommen worden sein), nach der man sich richtete. War man deshalb als Ing.beschränkt? Oder ein dt. Bundesland? Man könnte auch behaupten, wir wären alle Römer, weil wir das lat. Alphabet benutzen
  • Alexander Buxtorf
    Alexander Buxtorf
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 16:44
    Nehmen sie nicht die Balten! Dort hat zwar der Staat die Schulden relativ gut im Griff, dafür herrscht um die 20 % Arbeitslosigkeit. Lehrer verdienen weniger als CHF 1'000 und ohne die massive Abwanderung nach Irland, UK, sonstiges Westeuropa würde es noch übler aussehen.
  • Ernst Bucher
    Ernst Bucher
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 16:48
    Herr Baur, sind Sie mal in den Baltischen Staaten gewesen, was dort der Beitritt zur EU für eine Katastrophe angerichtet hat? 20-30% Arbeitslosigkeit, weitverbreitete versteckte Armut,, weit unterhalb der Armutsgrenze..Totaler Ruin des Bauern-und Handwerkerstandes!! Schweden und Dänemark ginge es sicher auch ohne EU gut, wenn nicht besser,und zwar ohne Bevormundung aus Brüssel.
    lukas  Henrich Baur  28.12.2010  0
  • Lidija Jametti
    Lidija Jametti
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 19:28
    Estland ist nicht der EU wegen zu einem minderen Wohlstand gekommen. Viele Finanztransaktion aus Russland gehen über Estlands Banken. Estland ist nicht ein Mitglied der Eurozone. Einige Raffinerien aus der Sovietzeit befinden sich in Estland und funktionieren nur dank dem Öl aus Russland, nicht aus der EU. EU hat nämlich 0 an Rohstoffen, ausser Mittelmeer, das überfischt ist.
  • Stefan Burri
    Stefan Burri
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 20:17
    Wie paranoid, hier von Erpressung oder fremden Vögten zu sprechen. Liebe Mitkommentatoren, es handelt sich um Vertragsangebote, nicht um Krieg. Die Schweiz ist souverän und frei neue Verträge anzunehmen oder nicht. Das ist die EU aber auch. Sie scheint einfach nicht mehr bereit auf jede Extrawurst der SVP-lastigen Schweiz einzugehen. Man findet sich, oder eben nicht.
    lukas  Ben Müller  28.12.2010  0
    lukas  Eric Greney  28.12.2010  0
  • Wolfgang Erschwil
    Wolfgang Erschwil
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 19:12
    Das die Schweiz 7 Millionen überdurchschnittliche wohlhabende Personen hat ist aber stark übertrieben. Was ist Wohlstand? Die meisten Scheizer besitzen kein Wohneigentum und könneten sich in Notzeiten nicht einmal ernähren, während im armen Ungarn auf dem Lande es fast nur Eigenheimbesitzer gibt und die sich selbst ernähren können.
  • Dieter Wundrig
    Dieter Wundrig
    lukas,
    28.12.2010
    / 08:43
    Das glauben Sie ja selber nicht, sieben Millionen überdurchschnittlich wohlhabende Personen. Ein Land mit über 70% Mietern und keinem Eigentum.Viele können ihre Krankenkassen/Mieten nicht mehr zahlen.Unter dem Existenzminimum leben gleichviel wie in Österreich.Jeder CH Bürger soll auch noch 350 000Franken auf dem Konto haben, laut Tagesschau.Eine masslose Überheblichkeit !
  • Henrich Baur
    Henrich Baur
    lukas,
    28.12.2010
    / 21.12.2010, 18:33
    Bei allem Respekt Herr Bucher ich war in der Tat bereits in Estland und auch auf Wikipedia ist nachzulesen, dass die Wirtschaft dort nicht zuletzt wegen der EU ein Rekordwachstum hinter sich hat. Wie gesagt in der EU gibt es weitere erfolgreiche Länder ausser Luxemburg und den Skandinaviern!
  • Ben Müller
    Ben Müller
    lukas,
    28.12.2010
    / 22.12.2010, 09:54
    welch wohltuend sachlicher Kommentar, danke dafür. Ansonsten finde ich das Thema langsam aber sicher ziemlich ausgelutscht und ich habe langsam genug davon. Wenigstens fürs 2010...
  • Eric Greney
    Eric Greney
    lukas,
    28.12.2010
    Guter und weitsichtigen Kommentar - Ja EU und Euro stehen in einer Krise! Na und? GB (nicht im Euro) steht viel schlechter dar, die USA stehen vor dem Staatsbankrott und deren Macht sinkt (auch wenn sie noch grosse Zähne haben, das Zahnfleisch ist dafür morsch). Einen angelsächsischen Medienhype um die wahren Problemherde, im $ und £ - Raum zu verschleiern.